Aber das chann doch ned wahr sii

Art des Stücks: Lustspiel in einem Akt (Spieldauer rund 50 Minuten)

Autor: Martin Willi

Aufführungsrechte: Theaterverlag Kaliolabusto, Messen – 079 630 76 12

Personen: 2 Herren / 3 Damen

Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2005, es ist Sommer

Ort der Handlung: Wohnzimmer von Pitsch in einer Schweizer Grossstadt.

Inhaltsangabe: Vor wenigen Jahren war Pitsch in der Schweiz ein gefeierter Rockstar. Mit seinem ersten Song „Aber das chann doch ned wahr sii“ lag er wochenlang auf dem ersten Platz der Hitparade. Die Fans lagen ihm zu Füssen, die Fachleute prophezeiten ihm einen kometenhaften Aufstieg und einen andauernden Erfolg. Doch Pitsch gelang es nicht, seinen Hit zu bestätigen. Jeder seiner Nachfolgesongs wurde zu einem Riesenflop. Heute fristet er ein kärgliches Dasein, er singt ab und zu in einer mittelklassigen Bar, ansonsten jobbt er aushilfsweise als Kehrichtmann bei einer Müllabfuhr. Seine Managerin Gundula von Bergen versucht immer wieder ihn in einer Fernsehshow unterzubringen oder ihm einen neuen Plattenvertrag zu vermitteln, jedoch ohne Erfolg. Da taucht der Lokaljournalist Walter Senn auf, der infolge Sommerflaute auf der Redaktion ein Interview mit Pitsch machen will. Pitsch wittert bereits wieder Morgenluft, aber der Artikel zeigt ihn in einem überaus schlechten Bild. Er möchte unbedingt wieder Erfolg haben, doch sein Durchhaltewillen ist nicht sehr gross. Sein offenbar einzig noch verbliebener Fan ist die nicht mehr ganz junge Stefanie, die sich fürsorglich um ihn kümmert. Ganz im Gegensatz zu seiner Nachbarin und Wohnungsvermieterin Brigitte Güntert, die ihm mangels bezahlter Wohnungsmiete mit Zwangsräumung droht. Wird es Pitsch gelingen wieder aus diesem Teufelskreis heraus zu kommen? Kann er sich nochmals überwinden und seiner Karriere einen Schub nach oben geben? Das Stück ist manchmal tragisch, hat aber immer wieder humorvolle Szenen. Es wird eine Geschichte eines Menschen erzählt die so oder ähnlich immer wieder vorkommen kann.

Bühnenbild: Das Wohnzimmer befindet sich in einem völlig desolaten Zustand, überall liegen Gegenstände am Boden, alles sieht sehr heruntergekommen und verwahrlost aus. Das Zimmer weist drei Türen auf: Nach links geht es in das Bad und das Schlafzimmer, nach rechts in die Küche, hinten befindet sich der Haupteingang. Es ist nur wenig Mobiliar vorhanden: ein Polstersessel, ein Tisch mit zwei Hockern, eine Kommode mit Bar. An den Wänden hängen Fotos von Pitsch, diverse Zeitungsartikel und eine goldene Schallplatte.