Alli sind scho do

Art des Stücks: Lustspiel in einem Akt (Spieldauer rund 50 Minuten)

Autor: Martin Willi

Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau – 062 824 42 34

Personen: 2 Herren / 4 Damen

Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2004

Ort der Handlung: In einem kleinen Dorfladen, irgendwo in einem Schweizer Dorf.

Inhaltsangabe: Klara Fischli lebt seit ihrer Geburt in einem verträumten typischen Schweizer Dorf. Hier betreibt sie seit vielen Jahren den Dorfladen, den sie von ihren Eltern übernommen hat. Obwohl viele Dorfbewohner ihre Einkäufe vermehrt in den nahe gelegenen Städten tätigen und ihr „Tante-Emma-Laden“ ein Relikt aus vergangenen Tagen ist, hält sie an dieser Tradition fest und will nichts von einer Schliessung wissen. Ganz im Gegenteil zu ihrem Sohn Bruno, der das Gebäude noch so gerne an den Geschäftsmann Michael Nydegger verkaufen möchte. Dieser will nämlich auf dem Grundstück des Ladens ein Mehrfamilienhaus errichten. Die Dorfbevölkerung, allen voran die Lehrerin Samira Stebler wehrt sich gegen die Absichten von Bruno Fischli und versucht mit neuen Ideen vermehrt Kunden in den Dorfladen zu locken. So wird es beispielsweise mit einem Kaffee-Ecken versucht, der auf Vorschlag der Kundin Rosi Klein entstanden ist. Die junge Maria-Dolores Lehmann aber hat ganz andere Ideen. Die Erotik soll im Dorfladen der Klara Fischli Einzug halten. Wird es Klara Fischli gelingen, ihren Laden weiterhin zu betreiben? Kann sie sich gegen die Pläne ihres Sohnes durchsetzen? Welche Vorschläge der Kundschaft können ihr weiterhelfen? Das Stück erzählt eine Geschichte, wie sie so oder ähnlich schon oft vorgekommen ist und noch immer vorkommt. Die Handlung ist amüsant und verspricht beste Unterhaltung.

Bühnenbild: Ein typischer „Tante-Emma-Laden“ aus fast schon vergangenen Zeiten. Hier kann man einfach alles kaufen, genau so überfüllt sieht es auf der Bühne auch aus. Auf der linken Seite ist der Ladentisch mit Kasse, dahinter die Türe in die Wohnräume von Klara Fischli. In der Mitte des Ladens befinden sich nach hinten die Türe auf die Strasse, sowie ein bis zwei Fenster. Auf der rechten Seite ist eine kleine gemütliche Kaffee-Ecke eingerichtet. Dort steht auch ein runder Tisch mit einigen Stühlen. Überall stehen Verkaufsregale herum. Der Einrichtung nach Gutdünken der Regie sind keine Grenzen gesetzt. Bei jedem Ein- und Austritt ist an der Türe ein Gong zu hören.