Am stille Wasser

Art des Stücks: Volksstück in drei Akten (Spieldauer rund 105 Minuten)

Autor: Martin Willi.

Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau – 062 824 42 34

Personen: 5 Herren / 5 Damen

Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2003. Die Handlung spielt am Samstag, Sonntag und Mittwoch innerhalb einer Woche.

Ort der Handlung: Auf dem Zelglihof, irgendwo in den Schweizer Bergen, in der Nähe eines Flusses.

Inhaltsangabe: Der Zelglihof liegt idyllisch gelegen auf rund 1000 Metern über Meer in den Schweizer Bergen. Durch das Land des Zelglihofes fliesst der Fluss Lauen friedlich ins Tal. Hier lebt der Bauer Toni Affolter mit seiner Frau Barbara und seiner Tochter Rösli. Auch ein Knecht lebt und arbeitet auf dem Zelglihof, obwohl es sich die Affolters eigentlich gar nicht leisten könnten. Aber Knecht Alfred Schütz diente schon Tonis Vater und gehört zum Zelglihof wie der Fluss Lauen. In der ganzen Region nennt man den Zelglihof auch „Am stille Wasser“, weil der Lauen so still am Hof vorbeifliesst. Still und friedlich lebt es sich auf dem Zelglihof, bis zu dem Tag als diese Geschichte beginnt… Eines Morgens machen Frau Gemeindeammann Ruth Kopp und Dr. Hans von Lippenhold, Ingenieur der kantonalen Wasserwerke, der Familie Affolter ihre Aufwartung. Die Gemeinde und die Wasserwerke planen einen Stausee, und dies ausgerechnet auf Grund und Boden von Toni Affolter. Dagegen wehren sich die Affolters, obwohl Tochter Rösli der Idee gar nicht so abgeneigt wäre. Könnte sie sich doch mit dem Geld für den Stausee endlich einmal hübsche Kleider und Schmuck kaufen. Denn Rösli hat ein Problem, sie liebt Robert Meienberger, Sohn des Tobias, Grossbauer auf dem Hornhof. Diesem gefällt es gar nicht, dass sich sein Sohn mit so einer billigen Bauerntochter abgibt. Die Affolters sind ihm sowieso schon lange ein Dorn im Auge. Schon seit Jahren stehen sich Affolters und Meienbergers feindselig gegenüber. Warum dies so ist, scheint keiner so genau zu wissen. Auf alle Fälle unternimmt Tobias Meienberger alles um das Stausee-Vorhaben zu unterstützen. Die Geschichte spitzt sich zu, doch Klothilde, eine geheimnisvolle Frau, die weiter oben in den Bergen wohnt, stellt sich auf die Seite der Affolters. Was wiederum Tobias Meienberger gar nicht behagt, besonders da sich seine Tochter Anita so gut mit Klothilde versteht. Ob der Stausee wohl realisiert wird? Hat die Liebe von Rösli und Robert eine Zukunft? Wer ist die geheimnisvolle Klothilde und warum hat Meienberger solche Angst vor ihr? Was weiss der Knecht Alfred über die Frau Gemeindeammann, was sie verheimlichen will? Fragen über Fragen… Das Theater „Am stille Wasser“ wird bis zum überraschenden Ende keine unbeantwortet lassen.

Bühnenbild: 1. Akt: Bauernstube auf dem Zelglihof. Drei Türen – eine nach links in die Schlafzimmer, eine nach rechts in die Küche und eine nach hinten als Ausgang. Fenster nach hinten mit Sicht in die Berge. Tisch mit vier Stühlen muss vorhanden sein. 2./3. Akt: Platz vor dem Zelglihof. Links das Wohnhaus, rechts der Stall, beide Gebäude müssen zugänglich sein. Hinten die Berge, auf dem Hofplatz befindet sich ein Brunnen, sowie eine Bank mit einem Tisch. Abgang hinten links in die Berge, hinten rechts ins Dorf.