Blumen für eine Blinde

Art des Stücks: Psychothriller in zwei Akten (Spieldauer rund 105 Minuten)

Autor: Carl Slotboom, aus dem Holländischen übersetzt von Heike Quandt, Schweizerdeutsche Bearbeitung: Martin Willi (Originaltitel: „Bloemen voor en blinde“)

Aufführungsrechte: Plausus Theaterverlag, Kasernenstrasse 56, D-53111 Bonn

Personen: 1 Herr / 3 Damen

Zeit: Gegenwart, Bearbeitung im Jahre 2004. Die Handlung spielt innerhalb von wenigen Stunden an einem Frühlingstag.

Ort der Handlung: Die Handlung spielt im einfach möblierten Wohnzimmer von Helen Wilson in einer mittelgrossen Schweizer Stadt.

Inhaltsangabe: An einem schönen Frühlingstag klingelt bei der berühmten blinden Schriftstellerin Helen Wilson das Telefon. Der Mann am anderen Ende des Telefons scheint falsch verbunden zu sein. Er meldet sich an diesem Tag noch ein paar mal. Als es Abend geworden ist, steht er plötzlich mit einem Strauss Blumen in der Wohnung. Helen zeigt sich von seinem Besuch nicht besonders angetan und fordert ihn auf, zu gehen. Davon möchte er aber nichts wissen. Bald spürt sie, dass der Mann offensichtlich geistesgestört ist. Was will der Mann von ihr? Will er ihr Geld oder trachtet er gar nach ihrem Leben? Oder ist er etwa ein Triebtäter? Was hat er mit dem Dienstmädchen Karin getan?… Es folgt ein langer mysteriöser Abend voller Angst und Schrecken. Das Stück lebt von seiner spannenden Handlung, die dem Zuschauer bestimmt Gänsehaut entlocken wird. Für die Schauspieler eine darstellerische Herausforderung, besonders natürlich für die Schauspielerin, die Helen Wilson verkörpern wird und deren Gegenpol, den geistesgestörten Michael.

Bühnenbild: Links ein Fenster und die Eingangstüre. Rechts vorne eine Türe zu Küche und Schlafzimmer. Rechts hinten eine offen stehende Türe in den Garten. Radio und Telefon müssen vorhanden sein. Etwa in der Bühnenmitte steht ein Tisch mit zwei Stühlen. Im Hintergrund befindet sich ein Regal mit Bar, sowie ein Sofa. Neben dem Sofa hängt eine Klingelkordel.