Das isch alles gloge

Art des Stücks: Lustspiel in zwei Akten (Spieldauer rund 60 Minuten)

Autor: Martin Willi

Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau – 062 824 42 34

Personen: 3 Herren / 5 Damen

Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2018. Es ist Sommer, der erste Akt spielt an einem Montag, der zweite Akt am darauffolgenden Freitag.

Ort der Handlung: Wohnzimmer der Familie Deiss in einer Schweizer Kleinstadt.

Inhaltsangabe: Am Wohnort der Familie Deiss wird demonstriert. Die vorwiegend jungen Demonstranten wehren sich gegen das vom Stadtrat geplante Kieswerk. Anführer der Gegner des Kieswerks ist ausgerechnet der Student Alexander Leuenberger, dessen Freundin die Tochter der Frau Stadtpräsidentin Rosa Deiss ist. Dies führt natürlich zu allerhand Zündstoff in der Familie Deiss. Die Tochter Erika versucht mit allen Mitteln, den Stadtrat von seinem Vorhaben abzubringen. Keine grosse Hilfe ist ihr dabei allerdings ihr Vater Hans-Jakob, der ein richtiger Hasenfuss ist. An einer dringend einberufenen Stadtratssitzung im Hause Deiss versuchen Stadtrat Bruno Wiederkehr und Stadträtin Veronika Fischlin eine Lösung gegen die Kieswerk-Gegner zu finden. Mittels einer Studie, die aber falsch und erlogen ist, wollen sie ihren Plan verwirklichen. Nur dumm, dass dies ausgerechnet die Raumpflegerin Katharina Vögeli mitbekommt, die das natürlich sofort brühwarm ihrer Freundin Sofia Pfister-Wahl erzählt, die ihres Zeichens Journalistin beim Lokalblatt „Seetaler Blitz“ ist.

Bühnenbild: Modern und nobel eingerichtetes Wohnzimmer. Es gibt drei Auf- und Abgänge: links die Haustüre, vorne rechts geht es in die Küche und das Bad, hinten rechts in die Schlafräume, die sich im Obergeschoss befinden. Dies kann eventuell nach Möglichkeit mit einer Treppe angedeutet werden. An der hinteren Wand befindet sich ein Wohnregal mit Bar. Links Sofa mit Salontisch, rechts ein kleiner Schreibtisch auf dem sich Computer, Ordner etc. befinden. Es muss mindestens ein Fenster (evtl. auch imaginär) vorhanden sein.