De Wilddieb vom Kornberg

Art des Stücks: Humorvolles Volksstück in drei Akten (Spieldauer rund 120 Minuten)

Autor: Martin Willi

Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau – 062 824 42 34

Personen: 4 Herren / 4 Damen

Zeit: Gegenwart

Ort der Handlung: 1. Akt – Restaurant zum goldenen Esel / 2. und 3. Akt – Försterhaus auf dem Kornberg

Inhaltsangabe: Auf dem schönen Kornberg im Fricktal ist buchstäblich der Teufel los. Seit vielen Monaten treibt ein gerissener Wilddieb sein Unwesen. Unerschrocken wildert er tagein tagaus und scheut sich nicht, das Wild praktisch vor den Augen der Förster und Gemeinderäte zu erlegen. Die Handlung der Geschichte beginnt aber zunächst im „goldenen Esel“, einem bestens bekannten Landgasthof. Dort wirken der Wirt Heiri, ein eingefleischter Junggeselle und die hübsche Serviertochter Rösli. Der Gasthof ist Treffpunkt für die Dorfbevölkerung. Alle sind hier gern gesehene Gäste: Der Gemeindeammann, das typische Dorforiginal Sepp, die Klatschtanten Liseli und Annemarie, die Kornbergbäuerin Trudy und natürlich auch der neue Förster. Dieser wird eigens eingestellt, um dem wilden Treiben ein Ende zu setzen. Aber vorderhand scheint kein Ende in Sicht zu sein. Nein, ganz im Gegenteil. Bereits am Tage der Ankunft des Försters nimmt die Wilderei eine muntere Fortsetzung. Nun ist in der Folge das ganze Gespür und seine Cleverness erforderlich, damit der Förster dem Wilddieb auf die Spur kommt. Doch wer ist der geheimnisvolle Täter? Welche Rolle spielt die schlaue und durchtriebene Bäuerin Trudy, die auf dem Kornberg das schönste Anwesen, den Tannhof, besitzt? Warum können im „goldenen Esel“ so günstige Wildspezialitäten angeboten werden? Was hecken die Klatschtanten Liseli und Annemarie aus und warum treiben sie sich so oft beim Försterhaus herum? Schliesslich das Dorforiginal, der Sepp. Dieser weiss offenbar mehr als er zugibt und vielleicht ist er gar nicht so beschränkt wie alle glauben: Plötzlich taucht auch noch der Geist des verstorbenen Tannhofbauern auf, der vor Jahren bei der Jagd verunglückt ist.

Bühnenbild: 1. Akt: Wirtsstube im Restaurant zum goldenen Esel. Gemütlich eingerichtete „Landbeiz“ mit Buffet links, Stammtisch, sowie zwei bis drei weitere Tische. Der Raum muss zwei Türen haben, eine links hinter dem Buffet, die andere etwa in der Mitte als Eingangstür. Auf der rechten Seite sollte mindestens ein Fenster zum Öffnen vorhanden sein. / 2. und 3. Akt: Vor dem Försterhaus auf dem Kornberg. Rechts das Försterhaus, das zugänglich sein muss und auch Fenster zum öffnen haben sollte. Im dritten Akt befindet sich eine Bank vor dem Haus. Ebenfalls in der Nähe ist noch ein Brunnen. Bäume und Sträucher auf der ganzen Bühne verteilt. Hintergrund – Wald.