Hannibal ist toll

Art des Stücks: Komödie in drei Akten (Spieldauer rund 75 Minuten)

Autor: Martin Willi (Dieses Stück ist die schriftdeutsche Fassung des Stücks „De grossartig Hannibal“)

Aufführungsrechte: Plausus Theaterverlag, Kasernenstrasse 56, D-53111 Bonn

Personen: 3 Herren / 4 Damen

Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2004. Der zweite Akt spielt vier Wochen später, der dritte Akt einen halben Tag nach dem zweiten Akt.

Ort der Handlung: Im Büro der Architektin Roswitha Meili.

Inhaltsangabe: Roswitha Meili, eine junge Geschäftsfrau, hat sich vor einigen Monaten selbständig gemacht und ein Architekturbüro eröffnet. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Jugendfreundin Klara Spindler, die als Sekretärin amtet, und der Raumpflegerin Barbara Weibel, die als „gute Fee“ des Hauses gilt. Doch die Geschäfte laufen alles andere als wunschgemäss. Besonders dem Grossindustriellen Franz Sutter und dem Börsenmakler Konrad Flückiger ist Roswitha Meili ein Dorn im Auge und deshalb versuchen sie alles um ihre Geschäfte zu boykottieren. Auch Stadtpräsident Fritz Weber ist ihr wenig behilflich. Webers Ansichten über die Frauen sind klar, für ihn gehören Frauen immer noch an den Herd und nicht in die Geschäftswelt der Männer. In der Not erfindet Roswitha Meili eine imaginäre Person, den Architekten Hannibal Schmidt, der nun als Partner im Büro Einzug hält. Plötzlich zeigen sich die Kunden interessiert an den Plänen von Roswitha Meili, die ihre eigenen Ideen als diejenigen von Hannibal Schmidt präsentiert. In der Öffentlichkeit wird die erfundene Person schon bald als der „tolle Hannibal“ bekannt. Immer mehr drängen die neuen Kunden darauf, den Stararchitekten persönlich kennen zu lernen und so bleibt Roswitha nichts anderes übrig, als selbst in die Haut von Hannibal zu schlüpfen und sich als Mann auszugeben. Dies führt zu allerhand Verwirrungen und kuriosen Handlungen. Besonders da sich das Fotomodell Jacqueline Schmid stark für Hannibal interessiert.

Bühnenbild: Büro von Roswitha Meili, die als Architektin tätig ist, irgendwo in einer deutschen Grossstadt. Auf der linken Seite steht der Schreibtisch der Sekretärin, auf der rechten Seite derjenige von Roswitha Meili. Ebenfalls auf der rechten Seite befindet sich eine Polstergruppe oder ein Sofa, am besten an der Rückwand. Die Kulisse sollte drei Türen aufweisen. Die linke Türe führt in die Archivräume, die rechte Türe in die Privaträume von Roswitha Meili und die hintere Türe dient als Ein- und Ausgang. Einrichtung nach Gutdünken der Regie, zwei Computer und zwei Telefone sind notwendig.