Hüt isch Sälbschtbedienig

Art des Stücks: Komödie in zwei Akten (Spieldauer rund 55 Minuten)

Autor: Martin Willi

Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau – 062 824 42 34

Personen: 3 Herren / 4 Damen / Je nach Wunsch der Regie können noch einige Statisten (Zugsreisende, Restaurantgäste) eingebaut werden.

Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2002

Ort der Handlung: irgendwo in einem grossen Schweizer Bahnhof

Inhaltsangabe: Seit einigen Jahren betreibt die Wirtin Sybille Guthauser das Restaurant „Kiwi“, das sich in einem grossen Schweizer Bahnhof befindet. Das „Kiwi“ ist kein gewöhnliches Restaurant, es befindet sich in einem Zelt, und es ist stark von Sybilles Träumen geprägt, die sich nach der fernen Welt Neuseelands und etwas mehr Menschlichkeit sehnt. Das Zeltrestaurant ist Treffpunkt von verschiedenen, sehr unterschiedlichen Personen. So treffen sich beispielsweise jeden Morgen um acht Uhr der stellenlose Arzt Dr. Peter von Arx, der Clochard Kurti und der Tierpfleger Fritz Widmer, der im städtischen Zoo für die gefährlichen Tiere zuständig ist. Aber auch das Callgirl Corinne ist ein regelmässiger Gast, ebenso wie die Studentin Fabienne. Bedient werden die Gäste von der fröhlichen, stets freundlichen Serviertochter Uschi. Alles nimmt seinen gewohnten Gang bis zu dem Morgen als plötzlich alles ganz anders ist. Am Eingang des Zeltrestaurants hängt das Schild „Hüt isch Sälbschtbedienig“ und von der Wirtin und der Serviertochter fehlt jede Spur. Wo sind sie wohl geblieben, ob sie wohl einem Verbrechen zum Opfer gefallen sind? Kurzentschlossen übernimmt Corinne das Zepter im Restaurant, dies tut sie so gekonnt und charmant, dass Fritz sie umschwärmt, was wiederum Fabienne nicht gefällt, die schon lange ein Auge auf Fritz geworfen hat. Das Stück könnte so oder ähnlich auf jedem Bahnhof passieren.

Bühnenbild: Das Restaurant Kiwi ist ein kleines Zelt, in dem sich einige kleine runde Bistrotische befinden. Als Einrichtungsgegenstände werden ein Buffet (dahinter geht es in die Küche) sowie mehrere künstliche Pflanzen und Tiere benötigt, die in Neuseeland vorkommen. An den Wänden hängen verschiedene Landschaftsbilder Neuseelands. Optimal wäre es, wenn wirklich ein kleines Zelt auf die Bühne gestellt werden könnte. Ansonsten kann natürlich das Bühnenbild auf verschiedene Arten realisiert werden. Die Einrichtung erfolgt nach Gutdünken der Regie. Einerseits soll die typische Bahnhofsatmosphäre vermittelt werden, andererseits die Sehnsucht nach einer fremden fernen Welt.