Schellen-Ursli

Art des Stücks: Volksstück in zwei Akten (Spieldauer rund 55 Minuten)

Autor: Martin Willi – nach den Kinderbüchern „Schellen-Ursli“ und „Flurina“

Aufführungsrechte: Orell Füssli Verlag, Zürich – 044 466 77 11

Personen: 2 Herren / 6 Damen / 18 Kinder

Zeit: Gegenwart, zur Zeit des Chalandamarz (1. März), das Theaterstück wurde verfasst im Jahre 2003.

Ort der Handlung: Ein kleines idyllisches Dorf im Engadin.

Inhaltsangabe: Ursli lebt mit seinen Eltern und seiner älteren Schwester Flurina in einem kleinen idyllischen Dorf im Engadin. Jedes Jahr am 1. März wird hier nach einer alten Tradition das Chalandamarz gefeiert, um die bösen Geister des Winters und den Schnee zu vertreiben. Schon seit vielen Jahren ist es der Brauch, dass alle Knaben die keine eigene Glocke haben, am Vortag des Chalandamarz bei Gian Camenisch die Glocken für den Umzug abholen. Die grössten und stärksten Knaben erhalten die grössten Glocken, so will es die Tradition. Und am Morgen des 1. März ziehen alle Knaben in blauen Hemden durch die Strassen und Gassen des Dorfes um den Winter zu vertreiben, aber auch um von den Bewohnern und Touristen Süssigkeiten, Geldstücke und Spielsachen zu sammeln. Dieses Jahr will Ursli unbedingt an der Spitze des Umzuges sein. Deshalb will er als erster die Glocke bei Onkel Gian abholen, was ihm aber die anderen Dorfknaben vereiteln wollen und es auch tun. Ursli bekommt nur noch eine kleine Schelle und die Dorfknaben hänseln ihn mit „Schellen-Ursli“. So kann er nicht an den Umzug gehen. Plötzlich kommt ihm die grosse Kuhglocke auf dem Maiensäss in den Sinn. Zusammen mit Flurina und seiner Cousine Andrea macht er sich durch den Schnee hinauf ins tief verschneite Maiensäss. Ob es ihm gelingen wird rechtzeitig mit der Glocke am Umzug zu sein? Das Theaterstück nach dem Kinderbuch von Selina Chönz und Alois Carigiet ist für Kinder und Erwachsene gleichermassen als Zuschauer geeignet und entführt das Publikum in eine faszinierende und immer wieder spannende Geschichte.

Bühnenbild: Schulzimmer 1/1, 1/8, 2/6 – Am Dorfbrunnen 1/2, 1/4, 2/2, 2/3, 2/4, 2/7 – Sitzplatz hinter Urslis Haus 1/3, 1/6, 2/1, 2/5 – Vor dem Haus von Onkel Gian 1/5 – Vor und im Maiensäss 1/7 – 1/1 bedeutet 1. Akt, 1. Szene usw. Von Vorteil ist es, wenn die einzelnen Bühnenbilder so einfach wie möglich dargestellt werden, um einen schnellen Umbau zu ermöglichen.