Toti läbe länger

Der Titel lautet im Original „Geisterkomödie“ und darf nicht geändert werden.

Art des Stücks: Geisterkomödie in zwei Akten (Spieldauer rund 165 Minuten)

Autor: Noel Coward, deutsche Übersetzung Robert Gillner, schweizerdeutsche Bearbeitung Martin Willi

Aufführungsrechte: Gallissas Theaterverlag, D-Berlin / Die schweizerdeutsche Bearbeitung ist nicht im Verlag erhältlich.

Personen: 2 Herren / 5 Damen

Zeit: Gegenwart, verfasst 1941, schweizerdeutsche Bearbeitung 2004. Es ist Sommer, die ganze Handlung spielt innerhalb von wenigen Tagen.

Ort der Handlung: Wohnzimmer bei Markus und Ruth Zaugg in Bern.

Inhaltsangabe: Markus Zaugg ist ein erfolgreicher Schriftsteller und wohnt mit seiner Frau Ruth in Bern. Seine erste Frau Elvira ist ihm vor ein paar Jahren verstorben. Zaugg hat das Ziel ein Buch über Geister und Gespenster zu schreiben. Er lädt deshalb zu einer spiritistischen Sitzung mit dem Medium Madam Arcati ein, an der auch sein Freund Norbert Wyss und dessen Frau Caroline teilnehmen. Während der Sitzung erscheint seine erste Frau Elvira als Geist und bleibt aus alter Anhänglichkeit gleich bei ihm. Auf ihre Nachfolgerin eifersüchtig, führt sie einen Autounfall herbei, der Ruth das Leben kostet, so dass diese ebenfalls als Geist zu ihrem Mann zurückkehrt. Madam Arcati hat grosse Mühe, die Geister wieder zu vertreiben, schliesslich gelingt es ihr dank der Haushaltshilfe Rebekka. „Blithe Spirit“ ist eines der auch international erfolgreichsten Theaterstücke Cowards, dem damit eine Wiederbelebung der in England äusserst beliebten Komödien mit Gespenstern und allem Hokuspokus, der dazu gehört, gelang. Es ist ein mit schwarzem britischem Humor durchsetztes, leicht frivoles Bühnenstück, das das Übersinnliche zum Anlass für verwirrende Ereignisse, spritzige Dialoge und überschäumende Situationskomik nimmt. Die Uraufführung erfolgte 1942 in London, die deutsche Erstaufführung war 1945 im Schauspielhaus Zürich zu sehen.

Bühnenbild: Ein gemütlich und elegant eingerichtetes Wohnzimmer. Links befindet sich ein Cheminée. Ebenfalls links geht es in das Büro, das Bad, sowie nach oben in die Schlafzimmer. Nach rechts geht es in die Küche und das Speisezimmer. Auf der Bühne befindet sich mindestens ein Tisch, an dem sich fünf Personen setzen können, ein Sofa, sowie ein Regal mit Bar, Musikanlage, Telefon etc.