Emil und die Detektive

Art des Stücks: Schauspiel in zwei Akten (Spieldauer rund 95 Minuten)

Autor: Erich Kästner, Schweizerdeutsche Bearbeitung: Martin Willi

Aufführungsrechte: Theaterverlag Marabu, Sempacherstrasse 12, 8032 Zürich

Personen: 7 Herren / 7 Damen / 13 Kinder

Zeit: 23. – 25. Oktober 1974

Ort der Handlung: Neustadt Dresden / Berlin

Inhaltsangabe: Der zwölfjährige Emil Tischbein reist aus dem heimatlichen Neustadt erstmals nach Berlin, um Verwandte zu besuchen. Seine Mutter hat ihm 250 Mark zur finanziellen Unterstützung seiner Grossmutter mitgegeben. Dieses Geld wird ihm im Eisenbahnabteil von einem Mitreisenden, der sich Grundeis nennt, gestohlen. Da Emil selbst daheim etwas ausgefressen hat, wagt er nicht, sich an die Polizei zu wenden, und verfolgt den Dieb auf eigene Faust. Er wird von dem gleichaltrigen Berliner Jungen Gustav mit der Hupe angesprochen: „Du bist wohl nicht aus Rosenthal?“ Gustav trommelt einige Freunde zusammen, die eine Kriegskasse anlegen und einen Nachrichtendienst organisieren („Parole Emil!“). Die Kinderdetektive beschatten den Dieb quer durch Berlin und sammeln Indizien. Da Emil per Boten seine Verwandten informiert, gesellt sich auch seine Cousine Pony Hütchen zu den Detektiven. Als der durch die Verfolgung nervös gemachte Dieb die gestohlenen Geldscheine in einer Bankfiliale umtauschen will, wird er von den Detektiven gestellt und der Polizei übergeben. Bei der Untersuchung kommen zunächst die falschen Namen des Diebes auf den Tisch. Dann werden die bei ihm gefundenen Geldscheine dadurch identifiziert, dass sie feine Löcher aufweisen, weil Emil das Geld in seiner Jackentasche mit einer Nadel festgesteckt hatte. Weitere Ermittlungen ergeben, dass Grundeis ein gesuchter Bankräuber ist. Emil bekommt tausend Mark als Belohnung.

Bühnenbild: 1. Akt, Bild 1: Am Bahnhof von Neustadt, Mittwoch 08 Uhr / Bild 2: Im Zugabteil nach Berlin, Bahnhof Danziger Strasse / Bild 3: Blumenkiosk am Bahnhof Alexanderplatz, 12 Uhr 17 / Bild 4: Bei der Plakatsäule in der Rosenthaler Strasse, Mittag ca. 14 Uhr / Bild 5: Am Hausvogteiplatz, Mittag ca. 16 Uhr / Bild 6: Am Rosenthaler Platz, Am Abend / 2. Akt, Bild 1: Am Rosenthaler Platz, Donnerstag ca. 08 Uhr / Bild 2: In der Bankfiliale, Am Vormittag / Bild 3: Im Zugabteil nach Berlin, Freitag ca. elf Uhr / Bild 4: Wohnzimmer von Emils Grossmutter an der Schillingstrasse, Am Nachmittag